Die Frühgeborenen-Retinopathie (Retinopathia praematurorum, RPM) ist per Definition eine Netzhautschädigung bei Frühgeborenen
Ursache ist eine gestörte Blutgefäßentwicklung der Netzhaut (Retina) aufgrund einer Frühgeburt. Besonders gefährdet sind Babys, die vor der 32. Schwangerschaftswoche zur Welt kamen, ein Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm aufweisen oder länger als 3 Tage künstlich beatmet wurden.
Eine Frühgeborenen-Retinopathie entwickelt sich mit einer Häufigkeit von 5 bis 30 Prozent bei Frühgeborenen.
Dank heutiger Vorsorgeuntersuchungen und Therapiemöglichkeiten können Ärzte die Frühgeborenen-Retinopathie jedoch in den meisten Fällen rechtzeitig erkennen und behandeln. In den meisten Fällen bilden sich die Symptome nach einiger Zeit spontan zurück. Die RPM kann jedoch auch bis zur Erblindung führen…
Die ärztliche Diagnose ist wichtig:
Dazu tropft der Augenarzt dem Baby spezielle Augentropfen in die Augen, welche die Pupille erweitern, und dunkelt den Untersuchungsraum ab. Anschließend verabreicht der Augenarzt örtlich betäubende Augentropfen und bringt eine Lidsperre oder einen Lidhaken an, um das Auge geöffnet zu halten. Dies ist für das Kind aufgrund der betäubenden Augentropfen schmerzfrei, eventuell etwas unangenehm. Die eigentliche Frühgeborenen-Retinopathie-Diagnose erfolgt über eine sogenannte Augenspiegelung (Ophtalmoskopie), durch die der Arzt auf die Netzhaut des kindlichen Auges schauen kann.
Wie kann man vorbeugen:
Seit 1999 kann man schweren Komplikationen einer Frühgeborenen Retinopathie mit einem augenärztlichen Screening vorbeugen. Dieses Screening wird bei allen Frühgeborenen, die vor der 32. Schwangerschaftswoche oder mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 g zur Welt kommen sind sowie bei Frühchen, die länger als 3 Tage beatmet wurden, durchgeführt. Mit ihr lässt sich eine Frühgeborenen-Retinopathie frühzeitig erkennen und dann entsprechend behandeln. Außerdem überwachen die Ärzte und Geburtshelfer bei Risiko-Frühgeborenen den Sauerstoffgehalt während der Beatmung eingehend.
Veröffentlicht: Juli 12th, 2010
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Unsere Antwort vorweg: Ja, das ist unumgänglich!
Es gibt etliche Gründe warum Kontaktlinsenträger nicht ohne eine Brille leben sollten/können/dürfen! Die gängigsten wollen wir Ihnen hier kurz aufzählen:
- gereizte und trockene Augen:
Unsere Augen können schnell gereizt werden. So genügt schon ein längerer Aufenthalt in einem Klimatisierten-Raum. Hat man keine Nachbenetzungslösung (NaCl) bei sich um die Augen regelmässig zu befeuchten und den Tränenfilm zu ergänzen, leidet das Auge und spätestens am Abend zu hause sollte man die Kontaktlinsen durch die Korrekturbrille ersetzen!
- die Kontaktlinsenmaterialien:
Die meisten Kontaktlinsenmaterialien auf dem Markt sind nach wie vor nicht für das “Dauertragen” der Kontaktlinsen ausgerichtet! Je nach Linsentyp sollten diese nach 8 bis 10 Stunden vom Auge genommen werden. Die wenigsten Linsenträger gehen dann sofort ins Bett 
Selbst mit den neusten Linsenmaterialien, den sog. Silikon-Hydrogel Kontaktlinsen, die bis 29 Nächte und 30 Tage auf dem Auge verbleiben sollen können, ist es stark empfehlenswert – aufgrund fehlender Langzeiterfahrung – diese zumindest einmal in der Woche vom Auge zu nehmen und die Augen “ruhen” und “druchatmen” zu lassen!
- Allergien, Pollenallergie:
Verschiedene Allergien, darunter natürlich die weit verbreitete Pollenallergie sorgt immer wieder dafür, dass Kontaktlinsen zeitweise nicht getragen werden können! Neben sehr unangenehmen bisweilen gar unmöglichem Trageeffekt, können auch Augenschädigungen hervorgerufen werden! Die Zeiten der verschiedenen Pollenaktivitäten finden Sie hier im Überblick: Pollenallergie.ch
- Grippe, Grippalerinfekt:
Die meisten von uns haben immer mal wieder eine Grippe, also einen Viraleninfekt. Die wenigsten wissen; hat man eine Grippe, gehören die Kontaktlinsen auf keinen Fall auf das Auge! Keime, resp. Viren können sich auf der Innenseite der Kontatlinsen ablagern und bleibende Schäden hervorrufen! Also in jedem Fall bei einer Grippe oder einem Grippenverdacht sofort Kontaktlinsen aus den Augen, Brille auf die Nase!
Dies sind nur einige der Gründe, warum Kontaktlinsenträger nicht auf eine Brille verzichten können… So sind auch die auf diesem Blog aufgeführten Augenkrankheiten meist ein Grund, um auf Kontaktlinsen verzichten zu müssen. Nur einer der Gründe, warum man seine Kontaktlinsen nur bei einem Fachmann einkaufen sollte! Auch in der Zeit des günstigen WWWs findet man solche fachkompetente Kontaktlinsen-Discounter und sollte nicht darauf verzichten! Hier kann man Sie auch nach dem Kauf beraten…
Veröffentlicht: Juli 9th, 2010
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Trockene Augen sind heute die häufigste Augenerkrankung. Bekannt sind sie auch unter dem Namen Sicca Syndrom bzw. Dry Eye Syndrom. Jeder 8. Europäer leidet unter trockenen Augen.
Beim trockenen Auge ist die Lipidschicht beschädigt oder gestört. Dadurch trocknen die Augen aus und das typische Kratzen und Brennen tritt auf. Die Tränenflüssigkeit ist für die Augen lebensnotwendig., diese ernährt und schützt das Auge vor schädlichen Keimen.
Die Gründe sind vielfältig, Bildschirmarbeit, Wechseljahre, Klimaanlagen, Kontaktlinsen, Umweltbelastungen, zu hohe Ozonwerte oder starke UV Belastungen. Aber auch unkorrigierte Fehlsichtigkeiten oder falsch angepasste bzw. unkontrolliert getragene Kontaktlinsen können trockene Augen auslösen.
Medikamente wie zum Beispiel die Antibabypille, Schlafmittel Beruhigungstabletten und Betablocker schaden den Augen. Besonders Personen mit Schilddrüsenkrankheiten, Gefässerkrankungen und Rheuma sind für das trockene Auge sensibilisiert.
Bei vielen Frauen sind die trockenen Augen Hormonbedingt. Mehr als 50% aller Frauen über Fünfzig leiden am Sicca Syndrom.
Symptome beim trockenen Auge
- Augenrötung
- Fremdkörpergefühl
- Kratzen
- Brennen
- Schleimabsonderung
- Lichtempfindlichkeit
- müde Augen
- geschwollene Augen
- Unverträglichkeit der Kontaktlinsen
- Schmerzen bei Wind
- Sand in den Augen
- Bindehautrötung
- Sehstörungen
- geschwollenes Lid
- Druckgefühl der Augen
Ein Besuch beim Augenarzt kann Abhilfe schaffen. Auch für Personen die einfach gelegentlich an trockenen und gereizten Augen leiden – zum Beispiel wegen Klimaanlagen in Verbindung mit Kontaktlinsen – gibt es etliche gute Nachbenetzungslösungen, sog. NaCl-Lösungen zur Selbstanwendung auf dem Markt.
Das Trachom, wird von bestimmten Untergruppen der gleichen Chlamydien-Art verursacht, die auch Genitalinfektionen hervorruft.
Eine andere Art hingegen verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion und verursacht in den Industrienationen auch Erkrankungen der Atemwege, darunter Bronchitis und atypische Lungenentzündung; etwa zehn Prozent der nicht im Krankenhaus erworbenen Pneumonien sind ihr anzulasten.
Umstritten ist, ob diese Art auch etwas mit Arteriosklerose zu tun hat, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann.
Vorbeugende Impfstoffe bereiten bekanntlich das Immunsystem auf den fraglichen Erreger vor, sodass er im Ernstfall sogleich dagegen vorgehen kann. Bei einer Ansteckung mit Chlamydien könnte jedoch die entzündliche Komponente einer solchen Abwehrreaktion mehr schaden als nützen – gleichgültig, wo die Infektion stattfindet, im Genitaltrakt, an den Augenlidern oder anderswo im Körper.
Eine akute Entzündung einer Lidranddrüse wird in der Fachsprache Hordeolum genannt. Im Volksmund hört man eher Begriffe wie “Urseli”, “Gritli” oder “Bibeli”.
Das Hordeolum:
Ein Hordeolum ist eine akute Infektion der Lidranddrüsen, die eine entzündliche und schmerzhafte Lidschwellung verursacht. Diese Krankheit ist relativ häufig und im Volksmund sind viele Bezeichnungen bekannt: Gritli, Urseli, Bibeli, Gerstenkorn. Meist heilt ein Hordeolum nach einigen Tagen spontan ab, indem sich der infizierte Drüseninhalt wie bei einem “Bibeli” nach aussen entleert. Gegebenenfalls können zur rascheren Einschmelzung trockene Wärme und zur Beseitigung der Infektion antibiotische Salben angewendet werden.
Schwere Komplikationen wie zum Beispiel eine Ausbreitung der Infektion sind glücklicherweise selten.
Wenn die Entzündung zur Ruhe kommt und hartes Drüsenmaterial im Augelid verbleibt, spricht man vom Hagelkorn (Chalazion). Falls dieses Material stört, kann es mit einem einfachen Eingriff in lokaler Betäubung entfernt werden.
Bei häufigem Auftreten von Hordeola sollte eine mögliche Zuckerkrankheit ausgeschlossen werden.
Veröffentlicht: Juni 27th, 2010
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Dieses kaum vorstellbare Szenario tritt auch heute noch vor allem bei Kindern in Entwicklungsländern auf! Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 5 Millionen Kinder jährlich wegen Vitamin A Mangel erblinden!
Durch den Vitaminmangel entsteht neben Nachtblindheit, trockene Augen, Hornhauttrübungen, Sehstörungen, Haarausfall und Wachstumsstörungen bei Kindern auch die Verhornung der Hornhaut. Bei längerem Mangel können die Kinder sogar komplett erblinden.
Der Hauptbestandteil des Vitamins A ist Retinol, dieses Retinol ist für das Sehen einer der wichtigsten Stoffe überhaupt!
Unterernährung und/oder Mangelernährung, also auch Ernährung die nie Abwechslung kennt, wie in Asien z.B. sehr viel Reis, haben also so weite Folgen, wie man Sie durch Bilder im TV nicht erahnen kann… und das im zweiten Jahrtausend!
Veröffentlicht: Juni 25th, 2010
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Kennen Sie das: Da freut man sich auf den Sommer, auch das Autofahren wird wieder vermeindlich sicherer – einfach ne gute Sonnenbrille und los!
Oft ist die Sonnenbrille aber dann doch zu dunkel, oder zu hell?!? Ach ja, da gibt es ja so Gläser die dunkler oder heller werden mit dem Licht – sog. phototrope Gläser! Also ne perfekte Sache…irgendwie doch nicht…die dunkeln und hellen so schlecht auf…
Es gibt endlich Abhilfe: Polarisierende Sonnenschutzgläser die dünkler oder heller werden!
Der Polarisationsfilter im Sonnenschutzglas bewirkt, dass Licht, welches von spiegelnden Oberflächen, wie z.B. nassen Straßen, dunkel glänzende Autolacke, Wasseroberflächen beim Segeln oder Surfen, absorbiert wird und deshalb nicht mehr zur störenden Blendung führt.
Bis anhin gab es entweder polarisierende Sonnenschutzgläser oder phototropen Gläser (abdunkelnde). Erst seit kurzem ist das DriveWear verfügbar, welches sich, wie der Name schon verrät, speziell an Autofahrer richtet.

Die Technik:
Drivewear kombiniert die Vorteile einer Polarisation mit den Vorzügen phototropen, also selbsttönenden Brillegläsern.
Was muss man sich nun darunter vorstellen?
Das Drivewear – Glas ist ein polarisierendes Glas mit einer Grundtönung von 68%. Die Gläser wirken Kontrast steigernd und nehmen dem Autofahrer die Blendung.
Der Clou:
Trifft sichtbares Licht auf die Gläser, so reagieren diese und werden dunkler – auch hinter der Windschutzscheibe! Die Tönung beträgt dann ca. 78%.
Befindet man sich jedoch im Freien so dunkelt sich auf Grund der direkten UV-Strahlung das Glas noch weiter ein! Dann erreicht die Drivewear Brille ihre volle Tönung von 88%.
Die Vorzüge:
Das Drivewear Glas richtet sich speziell an Autofahrer, resp. an alle, die ein Fahrzeug bewegen.
Die Kontraststeigerung des Glases gepaart mit einer selbsttönenden Fläche, die selbst hinter der Windschutzscheibe reagiert, erhöht erheblich die Sicherheit im Straßenverkehr.
Die Gläser sind noch so neu auf dem Markt, das etliche Augenoptiker und Hersteller zur Einführung dieser besonderer Materialtechnik und Gläsertyp Sonderaktionen anbieten! Gefunden auch z.B. hier, bei einem Augenoptiker der Region Bern: Sonnenbrillen-Aktion DriveWear
Unisex ist Out – maskulin und feminin ist In
Als einen der Trends 2010 ist das Weg von Unisex-Modellen und das Hin zu maskulinen und femininen Formen (Ausnahme sind reine Sportbrillen).
Die Linien sind sehr klassisch ausgeprägt. Vintage-Style und Pilotenbrillen liegen ganz vorne im Trend. Schirmbrillen verlieren an Bedeutung. Stattdessen sieht man vermehrt hohe Scheibenformen im Wraparound Stil (Teilweise sind je nach Modellgrösse die Gläser nicht mehr zu korrigieren). Glitzersteinchen haben in nahezu keiner Kollektion mehr einen besonderen Stellenwert. Puritanisch ist in, die 60iger und 70iger kommen zurück – zwar moderner und zeitgemässer, doch kann man etliche alte Kinofilme anschauen und findet die heutige Mode wiedergespiegelt.
Die absoluten Trendfarben für 2010 sind Blau, Schwarz, Braun und Weiß. In den Damenkollektionen findet sich immer wieder das Violett und viel Farbe in unterschiedlichster Form. Auch Gläser mit verschiedener Tönung (degradé Sonnengläser – oben dunkler als unten) und teilweise leicht verspiegelt treffen den Nerv der Zeit.
Die Augenlinse besteht aus einem möglichst gleichmässigtransparenten Material, das an verschiedenen Stellen unterschiedliche Dichten oder Eintrübungen haben kann.
Nehmen diese milchig-weissen Eintrübungen zu (meist in fortgeschrittenerem Alter), spricht man von einer Katarakt odereinem grauen Star.
Er verursacht eine zunehmend neblige Wahrnehmung und eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit. Am häufigsten – fast alle alten Menschen sind mehr oder weniger Stark betroffen – ist die Alterskatarakt (Katarakta senilis), es gibt, wesentlich seltener, aber auch angeborene Formen (Katarakta congenita). Möglich sind Katarakte auch aufgrund einer Verletzung (Katarakta traumatica) der Linse, als Folge der Zuckerkrankheit (Katarakta diabetica) oder einer Entzündung des Auginnern (Katarakta complicata). Als weitere mögliche Ursachen bzw. krankheitsfördernde Umstände gelten Linsenstoffwechselstörungen, Mangelernährung und eine übermässige Bestrahlung mit ultraviolettem Licht! (Gute Sonnenbrillen sind nicht nur als modischer Hingucker wichtig…)
Die Linsentrübung selbst kann nicht behandelt werden. Für ein gutes Sehvermögen werden die Linsen heute herausoperiert und durch eine Implantatlinse ersetzt. Als Ersatzlinsen können aber auch Kontaktlinsen oder, wie v.a. früher, Brillengläser (Starbrille) verwendet werden.
Veröffentlicht: Juni 21st, 2010
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Mit Grüner Star oder Glaukom wird eine Gruppe von Erkrankungen bezeichnet, die zu irreversiblen Schädigungen von Sehnerv und Sehvermögen führen können.
Obwohl Glaukome mit zunehmendem Alter häufiger vorkommen, lässt sich noch nicht genau sagen, warum jemand auf diese Weise erkrankt. Beruf, Lebensgewohnheiten und Ernährung haben nach heutigem Kenntnisstand mit der Entstehung eines Glaukoms wenig bis nichts zu tun. Kurzsichtige sind tendenziell eher betroffen, zudem ist die Veranlagung zur Glaukom-Erkrankung erblich. Bei Betroffenen in der Familie sollte man den Augeninnendruck sowie den Gesundheitszustand des Auges generell regelmässig kontrollieren lassen (mindestens einmal pro Jahr).
Abgesehen vom akuten Glaukom verläuft diese Krankheitschleichend und in den allermeisten Fällen völlig schmerzfrei. Sie wird oft erst im fortgeschrittenen Stadium als Sehverschlechterung bemerkt, da sie zunehmende partielle Ausfälle am Rand des Gesichtsfeldes bewirkt, die vom Gegenauge anfänglich kompensiert werden können. Unbehandelt kann ein Glaukom zum völligen Sehverlust führen!
Glaukom mit erhöhtem Augeninnendruck
Die überwiegende Mehrheit aller Glaukomfälle sind mit einem erhöhten Augeninnendruck verbunden. Dieser Druck im Innern des Auges sorgt dafür, dass der Augapfel formstabil bleibt. Nun kann es vorkommen, dass das Kammerwasser im vorderen Augenbereich (eine Flüssigkeit, die den Bereichzwischen Linse und Hornhaut umspült und laufend neu gebildet wird) nicht oder nur erschwert abfliessen kann. Dieser Stau bläht den vorderen Augenbereich, was den Druck im Inneren des Auges erhöht und mittelfristig Schädigungen von Sehnervenfasern aus dem peripheren Bereich der Netzhaut mit sich bringt. Die Behinderung des Kammerwasserabflusses kann mit Medikamenten, in Ausnahmefällen auch operativ behoben werden.
Folgeschädigungen an Netzhautund Sehnerv sind hingegen irreversibel – eine Behandlung kann diese Entwicklung nur aufhalten oder verlangsamen. Auch bestimmte Medikamente haben Einfluss auf den Augeninnendruck. So haben Patienten, die wegen Rheuma oder Allergien über längere Zeit Kortison-Präparate einnehmen ein etwas häufigeres Glaukom-Risiko. Eine frühzeitige Erkennungdes Glaukoms ist daher sehr wichtig. Je früher die Behandlung einsetzt, desto geringer fallen die Auswirkungen aus.
Veröffentlicht: Juni 21st, 2010
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Ein typisches Anzeichen einer Bindehautentzündung sind die “roten Auge”, welche infolge der verstärkten Durchblutung im Sehorgan auftritt. Dadurch wird zudem ein Sekret abgesondert, das nach dem Schlafen die Augenlider verklebt. Außerdem schwillt die Bindehaut an.
Je nach Krankheitsursache reagieren Erkrankte lichtempfindlich, haben beispielsweise Kopfschmerzen, Juckreiz oder ein Fremdkörpergefühl im Auge.
Als Vorsichtsmaßnahme sollten sich Betroffene, die an einer Bindehautentzündung leiden, nicht die Augen reiben, da sich die Krankheit von einem auf das andere Auge ausbreiten kann. Zudem sind nur Einwegtaschentücher und eigene Handtücher zu benützen, um eine Übertragung auf andere Menschen zu vermeiden. Regelmäßiges Händewaschen ist ebenfalls ratsam – und wirkt auch präventiv. Außerdem müssen Betroffene auf Kontaktlinsen verzichten, bis die Entzündung abgeheilt ist. Jeder Linsenträger sollte schon deshalb immer eine Reservebrille sein Eigen nennen können!
Um die Ursache festzustellen, wird ein Besuch beim Augenarzt notwendig. Dieser kann andere schwerwiegende Augenkrankheiten ausschließen, bei denen beispielsweise ein “rotes Auge” ebenfalls ein Symptom ist. Zudem entscheidet er über die weitere Behandlung. Allergische Reaktionen verschwinden beispielsweise, sobald der auslösende Reiz wegfällt. Ein Medikament ist in der Regel nicht notwendig. Auch bei Viren in Kombination mit einer Erkältung sollte man nicht medikamentös therapieren. Bakterielle Infektionen erfordern dagegen meist Antibiotika-haltige Augentropfen oder -salben.
Sollten Sie nicht gleich den Gang zum Augenarzt wagen wollen, so gehen Sie zumindest zu Ihrem Optiker des Vertrauens, auch er wird Ihnen eine “Erste-Hilfe” geben können mit seinem Fachwissen und Sie falls nötig zu einem Augenarzt schicken!
Veröffentlicht: Juni 20th, 2010
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Kurz und knapp: Nein!
Immer wieder erhalten wir die Frage ob man mit der Brillenkorrektur vom Augenoptiker auch Kontaktlinsen bestellen kann! Dem ist leider nicht so.
Da die Kontaktlinse, egal ob weiche CL oder harte jahres CL, direkt auf dem Auge sitzt, unterscheidet sich die Korrektur mehr oder weniger von der Korrektur der Brille! Hinzu kommt die Tatsache, dass eine Kontaktlinsen aufgrund ihres Durchmessers, ihres Radius und ihrer Materialeigenschaften individuell vom Augenoptiker für Sie angepasst werden MUSS! Nur so ist die optimale Linse für Sie zu finden und ein guter Tragekomfort als auch der klare Durchblick zu garantieren!
Daher sind Online-Kontaktlinsen-Shops dazu verpflichtet darauf hinzuweisen, dass Sie nur Linsen bestellen dürfen, die auch von einer Fachperson angepasst wurden. Das Motto “Probieren geht über studieren” wird Sie in Sachen “Kontaktlinsen” nicht glücklich machen und kann in den extremsten Fällen sogar zu Augenschädigungen führen! Da man nur ein Paar seiner Augen für die lebenslange klare Sicht hat, sollte man auch dementsprechend mit seinen Augen umgehen!
Fazit: Gehen Sie zu einem Optiker Ihres Vertrauens und lassen sich die für Sie best geeigneteste Kontaktlinsen anpassen. So können Sie auch verschiedene Modelle bei Bedarf in Ruhe und unter Kontrolle testen und haben die Sicherheit, das bestmögliche Ergebnis erreichen zu können -> dieser “Aufwand” lohnt sich auf jeden Fall! Diese Dienstleistung beim Optiker kaufen Sie! Wie auch in jedem anderen Dienstleistungssegment gehört ein bezahlter Dienst und dessen Datenerhebung Ihnen als Kunde – sprich; Sie können nach einer Erstanpassung der Linsen einen sog. Linsenpass vom Augenoptiker vordern und damit die Kontaktlinsen bequem und günstig zum beispiel beim Kontaktlinsen-Discounter der Schweiz bestellen…
Kontaktlinsen unterscheiden sich unter anderem durch die Dauer, für die sie getragen werden können. Grundsätzlich gilt folgende Faustregel: Je länger man die Linsen tragen kann, desto teurer sind sie pro Paar. Vergleicht man aber die Preise über einen großen Zeitraum, sind die kurzlebigen Linsen teurer, da sie oft gewechselt werden müssen.
Tageslinsen
Tageslinsen sind in der Regel weiche Linsen. Sie sind die gesündeste Form von Kontaktlinsen, da jeden Tag ein neues Paar Linsen eingesetzt wird, das keimfrei und nicht beschädigt ist. Außerdem entfällt das Reinigen oder Aufbewahren.
Nachteil: Pro Stück sind sie deutlich billiger als Zwei-Wochen-, Monats- oder Jahreslinsen – da sie täglich gewechselt werden müssen sind sie auf Dauer aber teurer. Dafür fällt es finanziell nicht so ins Gewicht, wenn man mal ein Paar verliert. Für alle die Kontaktlinsen aber nur unregelmäßig zum Beispiel beim Sport oder beim Ausgehen tragen möchten, sind Tageslinsen die richtige Wahl.
Zwei-Wochenlinsen / Monatslinsen
Zwei-Wochenlinsen oder Monatslinsen sind in der Regel weiche Linsen. Auch sie haben, wie die Tageslinsen, den Vorteil, dass sie regelmäßig ausgetauscht werden und dadurch – bei richtiger Pflege – gewährleistet sein sollte, dass nur saubere und gesunde Linsen eingesetzt werden. Bei Monatslinsen ist die Wahrscheinlichkeit von Ablagerungen und Verschmutzungen der Linse größer als bei Tageslinsen, jedoch wesentlich geringer als bei Linsen, die gar nicht gewechselt werden.
Halbjahreslinsen / Jahreslinsen
Halbjahres- und Jahreslinsen sind in der Regel über einen langen Zeitraum gerechnet günstiger als Tages- oder Monatslinsen. Die Wahrscheinlichkeit von Ablagerungen, Verschmutzungen und Beschädigungen ist bei Jahreslinsen jedoch höher als bei Linsen, die öfter gewechselt werden. Zudem wiegt ein Verlust der teuren Linsen schwer. Dafür können mit diesen Linsen praktisch alle Korrekturen ausgeglichen werden und per Spezialanfertigung vom Augenoptiker angepasst werden.
Veröffentlicht: Juni 20th, 2010
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